Nidderau Borussen nehmen an Anti-Rassismus-Workshop teil


Borussia Dortmund wehrt sich gegen Rassismus im Stadion und in der Fanszene. Als der Verein ein Video mit der Botschaft „Fußball und Nazis passen einfach nicht zusammen“ in den sozialen Medien verbreitete und über 1,5 Millionen Bierdeckel mit der Aufschrift „Kein Bier für Rassisten“ durch fleißige Helfer in Kneipen verteilen ließ, machte er bundesweit Schlagzeilen.

An einem Workshop am Samstag, den 14. April 2018, in Seligenstadt beteiligten sich neben Vertretern anderer BVB-Fanclubs aus der Region auch sechs Nidderau Borussen. Der Nidderauer Fanclub des BVB hat schon vor Jahren die Patenschaft für die Reinigung von Stolpersteinen im Stadtteil Heldenbergen übernommen, die die Erinnerung an jüdische Opfer des nationalsozialistischen Diktatur wachhalten sollen.

Was ist Rassismus überhaupt? Mit welchen Symbolen tragen Aktive der rechtsextremen Szene ihre Gesinnung zur Schau? Welche dieser Symbole sind verboten, welche im Stadion untersagt? Wie verhält man sich, wenn im Stadion rassistische Töne angeschlagen werden? Diese und andere Fragen wurden während des Workshops besprochen. Zwei Referenten waren hierfür aus Dortmund angereist.

Nach einer engagierten Diskussion saßen die Teilnehmer noch eine Weile zusammen und verfolgten die Übertragung der Bundesligaspiele vom Samstagnachmittag. Der Workshop „Hömma, so läuft das hier nich!“ ist gemeinsames Angebot der BVB-Fanabteilung und der Fanbeauftragten von Borussia Dortmund.